Wildthings

ein Stück von Thorsten Brunow

aus der WAZ Gelsenkirchen:

Autobiographisches Vermischt mit Erzählung

Angelehnt an die Geschichte der „Wilden Kerle“, nahmen sie die Besucher mit auf ihre Reise, die aus Angst, Krallen zeigen, der Erfahrung, ausgegrenzt zu werden, aber auch aus Hoffnung besteht. „Das hat viel Autobiographisches“, erklärte Projektleiterin Viola Niepel. Es ist das fünfte Projekt, das zwischen Jobcenter und „defakto“ erarbeitet wurde. „Die Gruppen sind nicht ausschließlich Flüchtlinge. Wir haben auch schon Projekte mit Alleinerziehenden gemacht“, sagt Alessa Kaysers.

Bei diesem Theaterstück ging es darum, über das Schauspielern die Sprachentwicklung der Migranten zu fördern und für die Flüchtlinge eine Perspektive zu finden. Es ist eine zusätzliche Möglichkeit der Weiterentwicklung von Sprache neben den Standart-Integrationskursen von insgesamt 600 Stunden. „Am Ende steht immer eine Prüfung, denn Ziel ist es, die Flüchtlinge für eine Ausbildung oder einen Beruf fit zu machen.“ Die Theaterarbeit hat nicht zum Ziel, die schlimmen Erfahrungen, die fast jeder mit sich trägt, zu verarbeiten. Die allesamt bereits anerkannten Flüchtlinge sollen fit gemacht werden für ein Leben hier in der Gesellschaft. Am Ende des Stücks, das die Zuschauer physisch mit nach draußen hinter das Gebäude nahm, zogen die Schauspieler ein Fazit trotz ihrer schlimmen Erfahrungen: Das Leben ist schön, sagten sie und ließen einen roten Luftballon in den blauen Abendhimmel steigen. Ein sehr emotionaler Moment – auch für Besucher.“

Informationen

All unsere Theaterstücke sind buchbar, Sie können zu uns kommen oder wir zu Ihnen.

Platzbedarf ca. 6x6m – Beispiele: Bühne, Foyer, Klassenraum, Turnhalle, Aula, Gewächshaus, Wiese, Kirche
Kosten?! Fragen kostet nichts



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